Hygiene im Fokus – Die Bedeutung der Pfotenhygiene für die Gesundheit

Wer an die Gesundheit seines Hundes denkt, hat meist Impfungen, Wurmkuren oder hochwertiges Futter im Kopf. Doch ein oft unterschätzter Aspekt der Prävention ist die Hygiene der Pfoten. Da Hunde barfuß auf verschiedensten Untergründen unterwegs sind, tragen sie eine Vielzahl von Mikroorganismen und Fremdkörpern mit sich herum.

Bakterienherd Zwischenraum

Besonders bei Rassen mit langem Fell zwischen den Zehen bilden sich schnell feucht-warme Biotope. Diese sind der ideale Nährboden für Pilze und Bakterien. Wenn der Hund beginnt, exzessiv an seinen Pfoten zu lecken, ist dies oft ein Zeichen für Reizungen oder Fremdkörper. Durch das regelmäßige Kürzen des Fells an den Unterseiten der Pfoten wird die Belüftung verbessert und die Ansammlung von Schmutz reduziert.

Schutz im Winter und Sommer

Im Winter sind es Streusalz und Split, die den Pfoten zusetzen. Im Sommer hingegen kann heißer Asphalt zu Verbrennungen führen. In beiden Fällen ist eine kurze Behaarung von Vorteil, da Pflegebalsame besser einziehen können und Rückstände nach dem Spaziergang leichter mit einem feuchten Tuch entfernt werden können. Ein handlicher trimmer für Hunde ist hierbei ein unverzichtbares Utensil, um auch an schwer zugänglichen Stellen für Ordnung zu sorgen.

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Checkliste für die wöchentliche Kontrolle:

  1. Fremdkörper: Kontrolle auf Grannen, kleine Steine oder Glassplitter.

  2. Hautzustand: Gibt es Rötungen oder Schwellungen in den Zwischenräumen?

  3. Krallenlänge: Berühren die Krallen im Stehen den Boden? Wenn ja, sind sie zu lang.

Die regelmäßige Routine sorgt nicht nur für Sauberkeit in der Wohnung, sondern schützt den Hund vor schmerzhaften Infektionen, die oft langwierige Tierarztbesuche nach sich ziehen.

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